In der heutigen, sich rasch wandelnden Welt beschränkt sich der Unterricht nicht mehr auf die vier Wände eines Klassenzimmers. Traditioneller Unterricht findet mittlerweile oft parallel zu virtuellen Kursen statt, was Pädagogen dazu zwingt, neu zu überdenken, wie sie das Lernen spannend, interaktiv und unterhaltsam gestalten können. 

Die neue Auflage des Kurses “Neue Technologien, Apps und Social Media im Unterricht optimal nutzen”… befasste sich genau mit diesen Themen. Diese Sitzung fand statt in Bologna von 3. bis 9. August 2025. Die Teilnehmer kamen aus ganz Europa, darunter auch Yulia und Iris aus Bayerischer Volkshochschulverband e.V. in Deutschland, Elena aus IES Aguas Vivas in Spanien, Michal und Michal aus Fachschule für Informatik und Tourismus SČMSD Humpolec, s.r.o. in der Tschechischen Republik sowie Fernando Jorge, Maria Ana, Carlos Miguel, David und Marco aus CIMBAL – Interkommunaler Verbund des Baixo Alentejo in Portugal.​
Im Rahmen des Kurses befassten sich die Teilnehmer mit einer Vielzahl von technologische Hilfsmittel und lernte, wie man sie sowohl in traditionelle als auch in virtuelle Unterrichtsmethoden. 

Der Kurs behandelte außerdem Werkzeuge für Ressourcen sammeln und weitergeben. Die Teilnehmer lernten Plattformen kennen, mit denen sie Videos, Bilder, Texte, PDF-Dateien und andere Materialien sammeln und aufbereiten und anschließend mit nur einem Klick an ihre Schüler weitergeben können. Diese Tools eignen sich besonders gut, um Kontext zu vermitteln in naturwissenschaftliche Fächer, Förderung des Fremdsprachenlernens, oder indem sie die Schüler dazu anregen, sich intensiver mit den Unterrichtsinhalten auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer übten außerdem den Umgang mit „Collaborative Walls“, auf denen jeder Schüler Ideen einbringen kann, wodurch eine reichhaltigere und umfassendere Lernumgebung entsteht.
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Das interaktive Lernen war ein weiterer Höhepunkt des Kurses. Die Teilnehmer erfuhren, wie interaktive Präsentationen können den Unterricht zu einer interaktiven Erfahrung machen und es Lehrkräften ermöglichen, mithilfe von Umfragen, Wortwolken und Live-Fragen sofortiges Feedback zu sammeln. Diese Tools haben sich als sehr effektiv erwiesen, um die Aufmerksamkeit der Schüler zu gewinnen und selbst die zurückhaltendsten Lernenden zur Teilnahme an der Diskussion zu ermutigen. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch dem KI-gestützte Funktionen vieler dieser Tools, die zeigen, wie künstliche Intelligenz Lehrkräfte dabei unterstützen kann, ansprechende Inhalte zu erstellen, sofortiges Feedback zu geben und Lernerfahrungen an die Bedürfnisse verschiedener Schüler anzupassen.
Außerdem übten sie das Erstellen von Videolektionen, die sich besonders gut dazu eignen, komplexe Themen Schritt für Schritt zu erklären, und die sich leicht als Wiederholungsmaterial wiederverwenden lassen. Darüber hinaus setzten sie sich mit Online-Quizzen auseinander – einer unterhaltsamen Methode, um Wissen zu überprüfen, Fortschritte zu verfolgen und gleichzeitig die Motivation der Schüler aufrechtzuerhalten. Durch diese Aktivitäten erlebten die Lehrkräfte, wie Technologie den Unterricht dynamischer, ansprechender und besser auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten gestalten kann. Ein weiteres Ergebnis war das Erlernen der Gestaltung und individuellen Anpassung eigener Websites sowie das Hinzufügen von Seiten, Blogs oder Portfolios – leistungsstarke Werkzeuge, die sowohl den Online- als auch den Präsenzunterricht bereichern können.

Am Ende des Kurses verließen die Teilnehmer Bologna mit neuem Wissen, praktischen Fähigkeiten und einer Reihe digitaler Werkzeuge, die sie direkt in ihrem Unterricht einsetzen konnten. Sie gewannen Selbstvertrauen im Umgang mit Technologie, um Kreativität, Engagement und Aufmerksamkeit zu fördern und das Lernen für die Schüler zu einer dynamischen, interaktiven und unterhaltsamen Erfahrung zu machen – egal ob online oder im Präsenzunterricht. 
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